ATE-Newsletter Archiv:
Ausgewählter Newsletter

Newsletter August 2011 des Alumni Technische Fakultät Erlangen e.V.

vom 15.08.2011

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Newsletter August 2011
für ATE-Mitglieder, Alumni und Freunde der Technischen Fakultät
der Universität Erlangen-Nürnberg

 

Inhaltsverzeichnis

 


ATE-Specials

18.11.2011: Termin der ATE-Jahreshauptversammlung auf Schloss Atzelsberg festgelegt

 


Aus Fakultät und Universität

4.11.2011 - Vorankündigung: Dies academicus der Universität Erlangen-Nürnberg

28.+29.9.2011: Der Elektromotor als Zukunftsmodell - Internationale Tagung zu innovativen Antriebstechnologien

Ausgründung der Technischen Fakultät siegt beim Businessplan-Wettbewerb Nordbayern

Geplanter Masterstudiengang „Projektmanagement Großanlagenbau“ wird durch Spende von Xue Hong Dong-Geis und Hans-Georg Geis gefördert

Forschen in der Schwerelosigkeit: Wissenschaftler der Technischen Fakultät nehmen an Parabelflügen teil

Bundesministerin für Bildung und Forschung testet metri[touch]

FAU begleitet die Energiewende in Bayern

Personalmeldungen Technische Fakultät

Auszeichnungen und Funktion

 


ATE-Specials

18.11.2011: Termin der ATE-Jahreshauptversammlung auf Schloss Atzelsberg festgelegt

08. 08. 2011

Der Alumni Technische Fakultät Erlangen e.V. veranstaltet 2011 seine Jahreshauptversammlung mit Treffen des Freundeskreises, wie bereits angekündigt, auf Schloss Atzelsberg/Marloffstein. Die Versammlung findet im Rahmen des feierlichen Jahresabschlusses der Technischen Fakultät statt.


Wir bitten die Mitglieder des ATE und des Freundeskreises darum, den Termin vorzumerken: Freitag, der 18. November 2011.

Beginn der ATE-Jahreshauptversammlung ist um 16:00 Uhr. Ab 17:30 Uhr schließt sich nach einem Sektempfang das Programm der Jahresabschluss-Veranstaltung der Technischen Fakultät an, das auch ein festliches Abendessen beinhaltet und zu dem insbesondere die Mitglieder des ATE und des Freundeskreises sehr herzlich eingeladen sind.


Die Einladungen mit Informationen zur Anmeldung werden im Oktober auf dem Postweg zugestellt. Im Hinblick darauf bitten wir die Mitglieder des ATE und des Freundeskreises, ihre im ATE-Mitgliederportal unter http://www.AlumniTE.de/Mitglieder hinterlegte Kontaktadresse auf Aktualität zu prüfen.


Fragen zur Jahreshauptversammlung und zum anschließenden festlichen Jahresabschluss der Fakultät beantwortet gerne die Geschäftsstelle des ATE:


Daniel Miribung
Tel.: 09131–85-29592
daniel.miribung@zuv.uni-erlangen.de


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Aus Fakultät und Universität

4.11.2011 - Vorankündigung: Dies academicus der Universität Erlangen-Nürnberg

26. 07. 2011

An alle Angehörigen, Freunde und Förderer der FAU


Sehr geehrte Damen und Herren,

am 4. November 2011, um 17.00 Uhr, feiert die Universität Erlangen-Nürnberg in Anwesenheit des Wissenschaftsministers ihren 268. Jahrestag im Redoutensaal Erlangen mit anschließendem Empfang in der „Palmeria“.

Den Festvortrag zum Thema „Islam im demokratischen Rechtsstaat – schafft Deutschland sich ab?“ wird in diesem Jahr Prof. Dr. Mathias Rohe vom Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität Erlangen-Nürnberg halten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir Sie zu unseren Gästen zählen könnten und Sie sich diesen Termin vormerken.


Mit freundlichem Gruß

Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske
Präsident der Universität



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28.+29.9.2011: Der Elektromotor als Zukunftsmodell - Internationale Tagung zu innovativen Antriebstechnologien

24. 07. 2011

Elektrische Antriebe, eine der wichtigsten Zukunftstechnologien, stehen im Mittelpunkt einer Tagung, die am 28. und 29. September an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg stattfindet. Auf der ersten internationalen Konferenz zur Produktion elektrischer Antriebe (1st International Electric Drives Production Conference - EDPC) tauschen sich Entwickler, Forscher und potenzielle Anwender über neueste Produkt- und Produktionstechnologien auf diesem Gebiet aus. Nähere Informationen zur Tagung unter www.edpc.eu. Aufgrund begrenzter Kapazitäten empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.


Veranstalter der Konferenz ist das Bayerische Technologiezentrum für elektrische Antriebstechnik (E|Drive-Center) am Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) in Zusammenarbeit mit dem IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers), dem Automation Valley Nordbayern, der Mesago Messe Frankfurt GmbH sowie weiteren bedeutenden Industrieverbänden und wissenschaftlichen Organisationen. Zur Tagung werden rund 300 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. Als Redner konnten renommierte Experten wie Ralf-Michael Franke, CEO der Drive Technologies Division bei der Siemens AG, Dr. Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG und früherer Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen-und Anlagenbau (VDMA), gewonnen werden.


Themenfelder der Tagung sind Anwendung und Gestaltung elektrischer Maschinen, neue Materialien und elektronische Komponenten, Computer Integrated- und Environmental Oriented Engineering sowie innovative Fertigungs- und Montagetechnologien. Eine besondere Bedeutung kommt der Elektrifizierung der Antriebstechnik in Fahrzeugen zu. Die Automobilindustrie steht vor der großen Herausforderung, den kompletten konventionellen Antriebsstrang durch neue Technik zu ersetzen. Neben innovativen Ansätzen zur Gestaltung und Ansteuerung leistungsfähiger Elektromotoren sind hierbei insbesondere die Gestaltung der Produktionsprozesse und -systeme von hohem Interesse, um für den Produktionsstandort Deutschland diese attraktiven Wertschöpfungspotenziale in der Herstellung der Antriebe selbst sowie in der Bereitstellung von Maschinen und Anlagen zu erschließen.


Im Rahmen des Schwerpunkts Elektromobilität präsentieren bei der Tagung namenhafte Universitäten, Erstausrüster und Zulieferer wie BMW, Daimler, Brose, Bosch und Continental neueste Produktions- und Motorkonzepte aus dem Bereich der elektrischen Antriebstechnik für Fahrzeuge. Parallel dazu werden diese Themen auch aus dem Blickwinkel der industriellen Anwendung von Elektromotoren beleuchtet. Die Vortragenden kommen hierbei aus den Reihen der größten deutschen Produzenten wie Siemens und ebmPapst.


Weitere Schwerpunkte sind Montage und Produktion. In einer eigenen Session zur Wickeltechnik erläutern Experten neue Verfahren z.B. zur Optimierung des Kupferfüllfaktors, zur Steigerung der Mengen- und Variantenflexibilität sowie zur Integration weiterer Prozessschritte. Im Kern stehen innovative Test- und Produktionsverfahren wie Laserverbindungstechnologien, Kupferdruckgießen vom Wicklungen oder flächige Vermessung von Magnetfeldern auf der Agenda. Für aktuelle Herausforderungen wie die Verfügbarkeit seltener Erden, die Kupferpreisentwicklung oder den Serieneinsatz leistungsstarker Piezoantriebe werden Lösungen diskutiert. Vorträge zum State of the Art moderener Auslegungs-, Berechnungs- und Simulationsverfahren runden das Programm ab.

Im Vorfeld des Kongresses, am 27. September, werden in Vorträgen spezielle Themenstellungen wie kontaktlose Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge, strategische Handlungsoptionen für die disruptive Veränderung in der Wertschöpfung durch Elektromobilität, Simulationsverfahren für elektromechanische Windenergie-Systeme sowie automatisierte Montagetechnologien für Seltene-Erden-Magnete in den Mittelpunkt gerückt.


Begleitend zum Kongress präsentieren sich Maschinenbauer mit innovativen Produktionstechnologien, Antriebsspezialisten mit effizienten Motorenkonzepten und Automobilbauer mit einer breiten Vielfalt neuer Elektromobile in einer Ausstellung.


Am 30. September, nach dem Fachvortrags-Programm, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, an technischen Führungen in den Entwicklungslabors renommierter Forschungsinstitute und den Werken weltweit führender Motorenhersteller teilzunehmen.


Alexander Kühl
Tel.: 0911/5805844
service@edpc.eu



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Ausgründung der Technischen Fakultät siegt beim Businessplan-Wettbewerb Nordbayern

25. 07. 2011

Die Lumatix GmbH, eine Ausgründung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), hat beim Businessplan-Wettbewerb Nordbayern 2011 den ersten Platz belegt. In dem Wettbewerb des Netzwerks Nordbayern werden die Geschäftsideen mit größten Potenzial ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.


Lumatix entwickelt Software, die in 3D-Animationen die Eigenschaften von Licht nachahmt. Die Software soll in nur wenigen Millisekunden ein Bild aus 3D-Daten generieren, das auch auf Standard-PCs so realistisch wie möglich aussieht. Davon profitieren zum Beispiel (Innen-)Architekten sowie Macher von Animationsfilmen, die am Computer dreidimensionale Bilder erzeugen: Während sie bisher lange auf das Bild warten mussten, ist jetzt jede Änderung am Design sofort sichtbar.


Mehr unter: www.lumatix.com


Das Gründungsprojekt wird zurzeit im Rahmen des FLÜGGE-Programms gefördert und vom Gründerbüro der FAU unterstützt. Weitere Informationen unter www.netzwerk-nordbayern.de und www.scientrepreneur.de


Markus Vollmuth
Tel.: 09131/85-25864
markus.vollmuth@zuv.uni-erlangen.de



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Geplanter Masterstudiengang „Projektmanagement Großanlagenbau“ wird durch Spende von Xue Hong Dong-Geis und Hans-Georg Geis gefördert

21. 07. 2011

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 100.000 Euro unterstützt das Ehepaar Xue Hong Dong-Geis und Hans-Georg Geis die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Das Geld ist gedacht als Anschubfinanzierung zum Aufbau eines Masterstudiengangs „Projektmanagement Großanlagenbau“. Auch die Siemens AG hat angekündigt, den geplanten Studiengang umfangreich zu fördern. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten die Spender Hans-Georg Geis und seine Gattin Xue Hong Dong-Geis den Scheck heute an den Präsidenten der FAU, Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske.

„Der deutsche Anlagenbau gerät zunehmend in eine kritische Konkurrenzsituation zu China und Südkorea. Um der daraus entstehenden negativen Entwicklung entgegenzuwirken, müssen Unternehmen ihre Strategien verändern und ihre Mitarbeiter besser auf wirtschaftliche und technische Herausforderungen vorbereiten. Die sind jedoch so komplex, dass die Anlagenbaufirmen ihre Mitarbeiter nicht mehr allein ausbilden können. Auch aus diesem Grund wird die Firma Siemens den geplanten Studiengang fachlich unterstützen und darüber hinaus durch einen wesentlichen finanziellen Beitrag für Planungssicherheit in den kommenden Jahren sorgen“, sagte Professor Dr. Eberhard Schlücker, vom Lehrstuhl für Prozessmaschinen und Anlagentechnik, der die Planungen zur Errichtung des Studiengangs leitet.

Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske dankte den Spendern für die großzügige Unterstützung. „Ich bin zuversichtlich, dass der Aufbau des geplanten Studiengangs durch das große Engagement des Ehepaars Geis optimal vorangetrieben werden kann“, sagte der FAU-Präsident. „Und ich freue mich, dass auch Siemens die Planungen aktiv unterstützt.“

„Meiner Frau und mir ist es ein großes Anliegen, die Metropolregion Nürnberg und die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Projektmanagement und Logistik durch einen in Deutschland einmaligen Studiengang für Projektmanagement im Großanlagenbau zu unterstützen“, erklärte Hans-Georg Geis.

Der Spender Hans-Georg Geis ist Mitgesellschafter des gleichnamigen Logistikunternehmens. Für Innovationen immer offen, forciert er die Entwicklung des 1948 durch seinen Vater Hans Geis gegründeten Unternehmens zu einem globalen Full-Service Logistikdienstleister mit rund 3.500 Mitarbeitern an europaweit 87 eigenen Netzwerk- und Logistikstandorten. 2010 erzielte die Geis-Gruppe einen Umsatz von 631 Millionen Euro. 2011 wurde Geis mit dem Bayerischen Qualitätspreis ausgezeichnet. In der Metropolregion Nürnberg ist das Unternehmen bereits seit 50 Jahren vertreten – mittlerweile an neun Standorten. Hans-Georg Geis lebt seit 30 Jahren in Nürnberg und treibt von hier aus insbesondere den Ausbau des stark wachsenden Geschäftsbereiches Logistics Services voran.


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Forschen in der Schwerelosigkeit: Wissenschaftler der Technischen Fakultät nehmen an Parabelflügen teil

20. 07. 2011

Exakt 22 Sekunden Zeit hatten Jonathan Kollmer und seine Kollegen vom Lehrstuhl für Multiscale Simulation of Particulate Systems der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). 22 Sekunden bei annähernder Schwerelosigkeit, sogenannter Mikrogravitation, in denen er und ein Forscherteam um Prof. Dr. Thorsten Pöschel Experimente durchführten, um granulare Dämpfer weiterzuentwickeln. Granulare Dämpfer sind einfach herzustellen, praktisch wartungsfrei und bei unterschiedlichsten Temperaturen funktionsfähig. Damit eignen sie sich nicht nur für einen Einsatz in der Raumfahrt oder in Flugzeugturbinen, sondern auch im Alltag, zum Beispiel, um die Vibrationen von Zahnarztbohrern zu mindern.

Das größte fliegende Labor der Welt

Der Airbus A300 Zero-G, mit dem die Parabelflüge durchgeführt werden, gilt als das größte fliegende Labor der Welt. Es startet von Bordeaux in Frankreich und fliegt über den Atlantik, bei schlechtem Wetter auch über Korsika. Für die Experimente stehen insgesamt drei Flugtage mit etwa 30 Minuten Schwerelosigkeit zur Verfügung. Neben den Wissenschaftlern der FAU nehmen Forscher zahlreicher weiterer Universitäten an den Parabelflügen teil.

Das Experiment

Ziel von Jonathan Kollmer und seinen Kollegen ist, ein neues Modell für granulare Dämpfer zu entwickeln. In dieser Art von Dämpfern befinden sich viele kleine Partikel, die die Energie, die bei mechanischen Stößen entsteht, absorbieren und somit Erschütterungen verringern.

Das Erlanger Experiment besteht aus zwei Teilversuchen. Für beide hat das Team Kunststoffbehälter mit kleinen Kügelchen gefüllt, deren Bewegungsverhalten während der kurzen Phase der Mikrogravitation gemessen wird. „Wenn die Partikel in den Behältern nahezu schwerelos sind, fallen bei unseren Messungen störende Einflüsse weg“, erklärt Jonathan Kollmer den Grund, warum er das Experiment während eines Parabelflugs und nicht in einem herkömmlichen Labor durchführt.

„In einem der beiden Teilexperimente wurde der Behälter mit den Kügelchen, angetrieben von einem Motor, permanent geschüttelt. Im anderen Teilexperiment haben wir den Behälter auf einer Feder montiert und diese langsam ausschwingen lassen“, beschreibt Kollmer den Versuchsaufbau. Außerdem variierten er und seine Kollegen während der Parabelflüge sowohl die granularen Stoffe, zum Beispiel Glas und Metall, als auch die Füllmenge der Behälter. Während der Phase der Mikrogravitation nahm das Team der FAU mit einer Hochgeschwindigkeitskamera die Bewegungsmuster der Kügelchen auf.

Um während der extrem kurzen Zeitspanne optimale Ergebnisse zu gewährleisten, arbeitete das sechsköpfige Team des Lehrstuhls für Multiscale Simulation of Particulate Systems zusammen: Neben dem Auswechseln von Proben mussten Messparameter eingestellt sowie Kameras, Motor und Datenaufzeichnung gestartet werden. Mit Fabian Zimber hatte auch ein Student der FAU die Möglichkeit, am Parabelflug teilzunehmen.

Ergebnisse

Das Resultat waren Aufzeichnungen verschiedener Bewegungsmuster, aus denen die Erlanger Rückschlüsse ziehen können, wie in Zukunft granulare Dämpfer noch effizienter gebaut werden könnten. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in mehreren wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Fachvorträgen.

„In einem weiteren Schritt müssen wir nun testen, wie sich unsere Erkenntnisse in der Praxis auf dem Boden umsetzen lassen“, skizziert Kollmer die Pläne für die Zukunft. Zusätzlich sind Experimente geplant, in denen die Auswirkungen viskoser, also zäher Flüssigkeiten auf die Effizienz der granularen Dämpfer getestet werden sollen.

Der Lehrstuhl für Multiscale Simulation of Particulate Systems entstand im Rahmen der Exzellenzinitiative an der FAU und ist Teil des Exzellenzclusters Engineering of Advanced Materials.

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), gegründet 1743, ist mit 29.000 Studierenden, 590 Professorinnen und Professoren sowie 2000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Universität in Nordbayern. Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen an den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Technik und Medizin in engem Dialog mit Jura und Theologie sowie den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Seit Mai 2008 trägt die Universität das Siegel „familiengerechte Hochschule“.


Jonathan Kollmer
Tel.: 09131/85-20832
jonathan.kollmer@cbi.uni-erlangen.de


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Bundesministerin für Bildung und Forschung testet metri[touch]

16. 07. 2011

Tel Aviv, 15. Juni 2011. Im Rahmen Ihres Besuches auf der Technology 2011 in Tel Aviv, Israel besuchte die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan den Messeauftritt der Metrilus GmbH. Die größte Technologiemesse Israels zählt zu den renommiertesten Messen des Landes. Metrilus stellte dem interessierten Publikum seine neuste Technologie im Bereich der berührungslosen Steuerung für Computer vor: metri[touch]. Die Bundesministerin Annette Schavan konnte sich persönlich davon überzeugen, wie Computer berührungslos gesteuert werden können und testete die berührungslose Steuerung mit großer Begeisterung. metri[touch] ermöglicht es mit Hilfe einer handelsüblichen 3D-Kamera Computer berührungslos mit Gesten zu bedienen.


Metrilus GmbH

Das Kerngeschäft der Metrilus GmbH ist die Entwicklung von Spezialanwendungen für kommerziell verfügbare Echtzeit-3D Kameras. Seit seiner Gründung Anfang 2010 bietet das Unternehmen spezialisierte Dienstleistungen in diesem Bereich an. Die Metrilus GmbH arbeitet heute mit internationalen Kunden aus verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel der Automatisierungs- oder Medizintechnik, zusammen. Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Mustererkennung der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Gründer wurden 2010 durch ein EXIST Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert.


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FAU begleitet die Energiewende in Bayern

17. 07. 2011

Die Energiewende ist derzeit ein zentrales politisches Thema. Der Blick geht in die Zukunft: Was kann, was muss jetzt getan werden, um regenerative Energien optimal zu nutzen, neue Formen der Energiegewinnung, -verteilung, -speicherung und -einsparung zu entwickeln und zu etablieren. Zahlreiche mittelfränkische Mandatsträger – Abgeordnete aus Landtag, Bundestag und Europäischem Parlament – sowie Vertreter der Regierung und des Bezirks Mittelfranken, informierten sich am Montag, 25. Juli 2011, bei einem Ortstermin darüber, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zur Beantwortung dieser Fragen beitragen können.

„Der Themenkomplex Energie – Umwelt – Klima ist einer unserer großen, übergreifenden Wissenschaftsschwerpunkte“, erläuterte Uni-Präsident Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske zu Beginn. Konkret heißt dies unter anderem, dass mehr als 40 international renommierte Professorinnen und Professoren fächerübergreifend an der FAU auf diesem Feld forschen und lehren. Zudem unterstreicht die weit überdurchschnittliche Höhe der aus Industrie und öffentlicher Hand eingeworbenen Drittmittel die Relevanz des Themas und die anerkannte Leistungsfähigkeit der beteiligten Forscherinnen und Forscher. Und nicht zuletzt fördert die Bayerische Staatsregierung mit dem Energie Campus Nürnberg EnCN und dem Bayerischen Technologiezentrum für elektrische Antriebe E|Drive Center zwei groß angelegte kooperative Forschungsprojekte, die von der FAU initiiert wurden und mit ihrer Arbeit den Technologiestandort Nürnberg stärken. „Das allein zeigt schon, dass wir auf technisch-naturwissenschaftlichem Gebiet eine führende Rolle bei der wissenschaftlichen Begleitung und Umsetzung der Energiewende spielen“, betonte Prof. Grüske. Hinzu kommt der Kooperationsvertrag mit der Ohm-Hochschule zum Aufbau des Nuremberg Campus of Technology, der die Kompetenzen in Nürnberg auf eine breite nachhaltige Basis stellen soll.

An Beispielen für entsprechende Forschungsprojekte herrscht folglich kein Mangel. So arbeitet etwa der Lehrstuhl für Strömungsmechanik an neuen, schadstoffarmen und sparsamen Verbrennungstechnologien. Die Lehrstühle für Werkstoffe der Elektronik und Energietechnik und für Physikalische Chemie I forschen an organischen Solarzellen, die der Solartechnologie neue Anwendungsfelder eröffnen und gleichzeitig die Kosten pro erzeugter Kilowattstunde erheblich reduzieren können. Am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Frage, wie herkömmliche Kraftwerke effizienter und umweltfreundlicher gemacht werden können. Und gleich mehrere Lehrstühle arbeiten an der Lösung einer der größten Herausforderungen der Energiewirtschaft: der Frage, wie Schwankungen von Angebot, Menge und Verbrauch von Energie optimal gemanagt werden können.

Prof. Dr. Wolfgang Arlt, Inhaber des Lehrstuhls für Thermische Verfahrenstechnik und Sprecher der wissenschaftlichen Leitung des EnCN, nutzte zusammen mit den Wissenschaftlern Prof. Dr. Jörg Franke (Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik), Prof. Dr. Matthias Luther (Lehrstuhl für Elektrische Energiesysteme), und Prof. Dr. Lothar Frey (Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente) von der FAU die Gelegenheit, den anwesenden politischen Entscheidungsträgern anhand konkreter Beispiele zukunftsfähige Lösungen für die Energieversorgung vorzustellen. Arlt bilanzierte: „Die große Herausforderung der nächsten zehn Jahre ist es, den Ausstiegsbeschluss aus der Kernenergie bei gleichbleibender Versorgungsqualität und angemessenen Preisen umzusetzen. Da ist insbesondere die Wissenschaft gefordert. Das Fundament hierfür haben wir schon einmal bereitet, so dass Bayern technologisch an vorderster Front arbeitet.“


Für FAU-Präsident Grüske sind Gespräche mit politischen Mandatsträgern unverzichtbar. „Wir werden zum weitaus größten Teil aus Steuergeldern finanziert und müssen deshalb auch den gewählten Volksvertretern Rechenschaft über unsere Arbeit ablegen“, sagt er. „Vor allem aber ist es mir wichtig, immer wieder die Bedeutung der Wissenschaft als Basis für politische Entscheidungen zu unterstreichen und zu zeigen, wie viel Know-how in Deutschland und speziell an der FAU vorhanden ist, wie gut wir die Abgeordneten mit Wissen und Informationen versorgen können. Und natürlich will ich auch jede Chance nutzen, die Leistungsfähigkeit der FAU als eine der forschungsstarken Universitäten in Deutschland zu demonstrieren.“


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Personalmeldungen Technische Fakultät

15. 07. 2011

Honorarprofessor/in


Dr. Michael Tielemann, Lehrstuhl für Informatik 1 (IT-Sicherheitsinfrastrukturen), für das Fachgebiet Praktische Informatik.




Erteilung Lehrbefugnis/Privatdozent/in


Dr. Johann Dück, Lehrstuhl für Medizinische Biotechnologie (MBT).



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Auszeichnungen und Funktion

15. 07. 2011

Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Heinrich Niemann

Die Technische Fakultät der Universität Bielefeld hat Prof. Dr. Heinrich Niemann, Emeritus des Lehrstuhls für Informatik 5 (Mustererkennung) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Universität bezeichnet Niemann als einen der „Väter“ der Mustererkennung in Deutschland und ehrt ihn für sein Lebenswerk. Der 70-Jährige hat in seiner langjährigen Wissenschaftskarriere zahlreiche Nachwuchsforscher betreut und gefördert, darunter auch den Rektor der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Gerhard Sagerer.


Heinrich Niemann, Jahrgang 1940, studierte Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Hannover und war anschließend an der University of Illinois tätig. 1969 promovierte er an der TH Hannover. Es folgten Tätigkeiten am Fraunhofer Institut für Informationsverarbeitung in Technik und Biologie in Tübingen und Karlsruhe sowie eine Professorentätigkeit an der Fachhochschule Gießen. 1975 übernahm Heinrich Niemann den Lehrstuhl für Informatik 5 (Mustererkennung) an der FAU, den er bis zu seiner Emeritierung 2005 inne hatte. Hervorgetan hat sich Niemann zudem im Aufbau der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland. Dafür wurde er 2005 zum Ehrenprofessor der staatlichen Universität Wladimir ernannt.




Honorarprofessur für Prof. Dr. Albert Weckenmann

Die Tianjin Universität in China hat Prof. Dr. Albert Weckenmann, Ordinarius des Lehrstuhls Qualitätsmanagement und Fertigungsmesstechnik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Würde eines „Honorary Professor of Tianjin University“ verliehen. Die Urkunde wurde im Rahmen einer akademischen Feier am 18. Mai 2011 vom Präsidenten der Tianjin University, Prof. Jiajun Li, übergeben. Damit würdigt die Universität die herausragende wissenschaftliche Forschungsarbeit von Prof. Weckenmann sowie seine Verdienste um den Aufbau der Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zwischen der Tianjin Universität und deutschen Universitäten.


Albert Weckenmann studierte 1964-69 Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe, wo er 1971 auch promovierte. Nach dreijähriger Tätigkeit bei Robert Bosch GmbH folgte er 1975 einem Ruf an die Universität der Bundeswehr in Hamburg zum Professor für Mess- und Feinwerktechnik. 1992 wechselte er an die FAU. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Messung geometrischer Größen - vom Nanometerbereich bis zum Meterbereich - an Werkstücken sowie im Qualitätsmanagement für die maschinenbauliche Produktion. Die wissenschaftlichen Leistungen von Prof. A. Weckenmann wurden bereits mit mehreren Ehrendoktortiteln gewürdigt.



Xinjiao Wang, Doktorandin an der Graduate School Advanced Materials and Processes, hat den „Award for Outstanding Chinese Students Abroad“ des China Scholarship Council erhalten. Das Komitee ist für die Vergabe der Stipendien des chinesischen Bildungsministeriums zuständig. Die Auszeichnung ist mit 5000 US-Dollar dotiert. Xinjiao Wang ist Mitglied im Arbeitskreis von Prof. Dr. Karsten Meyer, Lehrstuhl für Anorganische und Analytische Chemie, und im Graduiertenprogramm des Excellence Clusters Engineering of Advanced Materials. Sie erforscht in ihrem Promotionsvorhaben Nickel-Komplexe von N-heterozyklischen Carbenliganden in der Katalyse. Diese Nickel-Komplexe werden unter anderem für LCD-Displays verwendet.


Philip Mewes, Lehrstuhl für Informatik 5 (Mustererkennung), und Stefan Foertsch, Lehrstuhl für Physikalische Chemie 1, wurden auf dem Gastroenterologie Weltkongress DDW (digestive disease week) mit dem „Poster of Distinction“-Award ausgezeichnet. Gemeinsam entwickeln sie Methoden, die Ärzten ermöglichen, Magenkarzinome besser zu erkennen.



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Herausgeber:
Alumni Technische Fakultät Erlangen (ATE) e.V.
Dekanat der Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg
Martensstraße 5a
91058 Erlangen
www.AlumniTE.de


Quellen:
ATE e.V. | Pressestelle Universität Erlangen-Nürnberg | Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, Forschungskoordination und Departments der Technischen Fakultät


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