Exkursionen


Für seine Mitglieder und für TF-Studierende bietet der ATE in Kooperation mit der Technischen Fakultät mehrmals pro Jahr Exkursionen zu Unternehmen aus dem ingenieurtechnischen Bereich an. Die Veranstaltungen stehen in der Regel allen Studierenden der Technischen Fakultät offen. Ziele sind die Förderung des fachlichen Austauschs zwischen Fakultät und Industrie sowie im Besonderen die Förderung der Kontakte unserer Studierenden in die Praxis. Die ATE-Geschäftsstelle nimmt direkte Anfragen aus der Industrie bei der Planung des Exkursionsprogramms gerne auf.

Zusätzlich zum allgemeinen Exkursionsprogramm lädt der ATE einmal pro Jahr (in der Regel im März oder im April) Alumni, Förderer, Studierende und die Hochschullehrer der Technischen Fakultät zur so genannten Frühjahrsexkursion ein. Ins Leben gerufen vom traditionsreichen Freundeskreis der Technischen Fakultät, einer satzungsgemäßen Gruppe innerhalb des ATE, hebt sich diese Veranstaltung u.a. durch die Einbindung prominenter Referenten, innovative Fachthemen und einen außergewöhnlichen Rahmen vom Jahresprogramm ab. Studierende der Fakultät sind dazu eingeladen, als studentische ATE-Mitglieder an der Frühjahrsexkursion teilzunehmen.


Frühjahrsexkursionen des Freundeskreises
(Auswahl)

Gruppenfoto_FE-16
Frühjahrsexkursion 2017
HYDROGENIOUS TECHNOLOGIES GmbH
Frühjahrsexkursion 2015
DIEHL Metall Stiftung & Co. KG

 




Studentische Exkursionen
(Auswahl)

BROSE
CONTI TEMIC
AUDI AG
Juni 2014
WIELAND WERKE
INTEGO GMBH
Intego GmbH
Mai 2014



ATE bei Brose, Hallstadt
| Januar 2015



Bericht: Andreas Lindner, M. Sc., Annelie Habermann | Foto: Brose

Auf Einladung der Brose Gruppe besuchte der Alumni Technische Fakultät Erlangen e.V. (ATE) den international tätigen Automobilzulieferer am 27.01.2015 an seinem Standort Hallstadt bei Bamberg. Die Exkursion bot Wissenswertes über das Familienunternehmen, dessen Produkte und Einstiegsmöglichkeiten.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Vertreter der Personalabteilung stellte Tina Rahnenführer die Unternehmensgruppe ausführlich vor. Das weltweit agierende Unternehmen entwickelt und produziert innovative mechatronische Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze sowie Elektromotoren. Zu den Kunden zählen rund 80 Automobilhersteller wie Daimler, Audi oder BMW.

Am Standort Hallstadt befindet sich der Sitz des Geschäftsbereichs Türsysteme. Dort sind auch Entwicklungsaktivitäten und die Elektronikfertigung des Unternehmens angesiedelt. Mit 58 Standorten in 23 Ländern auf fast allen Kontinenten ist die Brose Gruppe nah an den Kundenwerken und kann zeitnah auf Kundenanforderungen reagieren. Diese weltweite Präsenz stellt im dynamischen Automobilmarkt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar und bietet für Brose-Mitarbeiter vielfältige internationale Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Nach der Unternehmensvorstellung folgte ein Fachvortrag zum Thema „Hochschule und Industrie – gemeinsames Gestalten der Zukunft“ von Dr. Peter Weidinger. Er dürfte dem einen oder anderen Studenten als Honorarprofessor an der Technischen Fakultät bekannt sein. In dem Vortrag ging es nicht nur um technische Aspekte. Dr. Weidinger erläuterte auch, worauf es bei der fachlichen Eignung ankommt: vor allem Interdisziplinarität und interkulturelle Kompetenz sind wichtige Eigenschaften für Berufseinsteiger.

Anschließend gab es einen Rundgang durch die Fertigung, die hochautomatisiert ist. Brose Hallstadt gewährleistet nicht nur die termingerechte Produktion von Komponenten, sondern stellt auch die Ersatzteilversorgung für ausgelaufene Produkte sicher. Die Exkursion endete mit einem gemütlichen Beisammensein, bei dem die Möglichkeit bestand, Fragen zu Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in einem persönlichen Gespräch mit den Personalverantwortlichen ausführlich näher zu erörtern.

Der ATE dankt Brose für die vorbildliche Organisation und die vielen aufschlussreichen Informationen.

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ATE bei Conti Temic, Nürnberg | Oktober 2014



Bericht: Philipp Schuh, M. Sc. (Materialwissenschaft und Werkstofftechnik)

Die Continental AG gilt als der Marktführer für die Reifenproduktion in Deutschland. Neben dieser Vormachtstellung hat sie sich im Laufe der letzten Jahre auf Platz fünf der größten Automobilzulieferer der Welt entwickelt. Mit über 200 Standorten in 49 Ländern ist die Continental AG ein wachstumsorientierter und börsennotierter Konzern. Der Standort in Nürnberg wurde im Jahre 2001 in die Firma eingegliedert und bildet seither das Standbein mit ABS-/ESP-Elektronik, Fahrwerkelektronik, Motormanagement, Getriebesteuerung, Komfortelektronik, Elektromotoren und Insassenschutz.


Die Exkursion begann mit einer freundlichen Begrüßung und Vorstellung der Continental AG durch Frau Katharina Ihle als Vertreterin der Personalabteilung. Außerdem wurden in diesem Zuge Möglichkeiten aufgezeigt, Studienleistungen wie Praktika und Abschlussarbeiten abzulegen und über Einstiegsmöglichkeiten als Arbeitnehmer informiert.

Anschließend fand eine Besichtigung der Automotivwerkstatt statt, in der verschiedenste Kupplungstypen anschaulich gezeigt wurden und Projektfahrzeuge inspiziert werden konnten. Dies alles wurde durch eine praktische Vorführung der Getriebesteuerelektronik in einer Mercedes S-Klasse präsentiert. Des Weiteren wurden die Messräume für Emission und Transmission elektromagnetischer Strahlung präsentiert (bis zu 5GHz), die für die Fahrsicherheit und den Komfort von enormer Bedeutung sind.

Nach einem Fachvortrag von Herrn Michael Schlotter, Ph. D. (Head of Advanced Development, BU Transmission), in dem es unter anderem um den momentanen Entwicklungsstand von Pedelecs sowie Applikationen für diese ging, fand eine Werksbesichtigung statt. Dabei wurden unter anderem die Verbindungstechniken (Löten, Kaltverformen, Sintern) aufgezeigt. Explizit besichtigt wurden dabei zwei Fertigungsreihen der Getriebesteuerelemente (auf Keramik- und Kunststoff-Substraten). Es war dabei möglich, die komplette Prozessierung vom Löten bzw. Sintern über die Verbindung mit passiven Kühlelementen bis hin zur Verpackung zu sehen.

Die Exkursion zur Continental AG nach Nürnberg ermöglichte einen kleinen Einblick in die Strategie und die Arbeitsweise eines Weltmarktführers. Die freundliche und kompetente Führung sowie der angenehme Umgang mit den Besuchern machten den Besuch zu einer der schönsten und informativsten Exkursionen meines Studiums.

Der ATE freut sich darauf, die gute Zusammenarbeit mit Conti Temic weiter zu intensivieren und dankt für eine rundum gelungene Veranstaltung.


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ATE bei Audi, Ingolstadt | Juni 2014



Die fortschreitende Globalisierung und der damit einhergehende Anstieg des Wohlstands, insbesondere in den Wachstumsländern China, Brasilien und Indien sowie des mittleren Ostens, stellen neue Herausforderungen an die Wissenschaftler und Ingenieure des 21. Jahrhunderts. Der kontinuierlich steigende globale Energieverbrauch pro Kopf und das dynamische Wachstum des KFZ-Absatzmarktes, insbesondere in den Ballungsräumen, sind Resultate des angestiegenen Wohlstandes und des Bedürfnisses nach mehr Mobilität und Eigenständigkeit. Die bekannte Folge des steigenden Energieverbrauchs ist auch der hohe Ausstoß an Treibhausgasen, wie z.B. Kohlendioxid (CO2). Um der globalen Klimaerwärmung entgegenzuwirken, greift der Staat beispielsweise durch die gesetzliche Vorgabe von CO2 Flottengrenzwerten aktiv in den Fahrzeugentwicklungsprozess ein. Die Automobilindustrie ist gehalten, wirtschaftliche Kraftfahrzeuge am Automobilmarkt zu platzieren, die preislich auch für den Mittelstand interessant sind – denn auch die Ressource „fossiler Brennstoff“ ist erschöpflich. Es wurden zwar zahlreiche alternative Kraftstoffe, wie z.B. Biomethan, Biodiesel, Bioethanol, etc. entwickelt, doch bringen diese wiederum weitere Nachteile mit sich – wie z.B. die Konkurrenz zur Anbaufläche für Lebensmittel. In Folge dessen gewinnt das Thema Elektromobilität immer stärker an Bedeutung. Auch die AUDI AG setzt sich zeitorientiert mit der Thematik Elektromobilität auseinander.

Bericht: Bastian Walter, M.Sc
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Die Exkursion des Alumni Technische Fakultät Erlangen e.V. (ATE) zur AUDI AG am 27. Juli 2014 bot einem ausgewählten Kreis von Studierenden der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, schwerpunktmäßig aus den Studiengängen Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen, die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und einen ersten Einblick in die Arbeitsweise, die technische Entwicklung und den Fertigungsprozess des marktführenden Automobilkonzerns AUDI AG zu gelangen.

Die Werkführung
Der erste Teil der Exkursion war die mehrstündige Werkführung durch die Produktionshallen auf dem Betriebsgelände der AUDI AG, bei der den Exkursionsteilnehmern die Fertigung des aktuellen Audi A3 von der Rohkarosse zum fertigen Kraftfahrzeugzeug gezeigt wurde. Zu Beginn wurde der beeindruckende Karosseriebau, von der Fertigung der Unterbodengruppe bis hin zur lackierfähigen Karosserie, vorgestellt. Interessante Details, wie z.B. der Einsatz von Aluminium zur Gewichtsreduktion, besondere Fertigungsmethoden und der Automatisierungsgrad durch zahlreiche High-End Roboter wurden näher erläutert. Anschließend wurde die Endmontage des Audi A3 ins Visier genommen. Hier verlassen pro Fertigungslinie und Tag ca. 360 Fahrzeuge das Werk und jeder dieser A3 ist ein Unikat. Beeindruckend ist hier die gute Zusammenarbeit der einzelnen Fertigungsgruppen, gerade bei der kurzen Taktung pro Fahrzeug, sowie dem hohen Maß an Arbeitssicherheit und Arbeitskomfort.

Elektromobilität bei der AUDI AG
Ein weiteres Highlight war der Fachvortrag von Harald Brunner zum Thema Elektromobilität mit dem Schwerpunkt Elektrifizierung des Antriebs. Aufgrund globaler Trends und neuer Rahmenbedingungen (z.B. CO2 Flottengrenzwert, natürliche Ressourcen) ist auch die AUDI AG als Teil der führenden Automobilindustrie im Umbruch. Neben möglichen Einsparungen in der CO2-Emission durch die Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren und Getrieben sowie der Verwendung von alternativen Kraftstoffen sieht die AUDI AG ein hohes CO2-Einsparpotenzial durch elektrifizierte Antriebsstränge. Die AUDI AG hat bereits 2009 im Entwicklungszentrum in Ingolstadt die eigene Abteilung „Entwicklung Elektrifizierung Antrieb“ gegründet. Jüngster Spross der so genannten „Plug-in-Hybride“ aus dem Hause Audi, der Teil der sogenannten e-tron-Reihe ist, ist der neue Audi A3 e-tron, dessen technische Funktionsweise die Exkursionsteilnehmer beeindruckt hat. Eine intensive Diskussion, bei der insbesondere die Themenfelder Energiewende und Mobilität behandelt wurden, rundete den interessanten Vortrag von Herrn Brunner ab. So erörterte er beispielsweise die Vor- und Nachteile verschiedener Antriebsmaschinen (ASM, PSM und FSM) und zeigte Herausforderungen in der Leistungselektronik und deren Entwicklungsfortschritt auf.

Geschichte der AUDI AG
Den Abschluss der Exkursion bildete eine Führung durch das beeindruckende Audi Museum. Hier konnten die Exkursionsteilnehmer die geschichtlichen Hintergründe der AUDI AG in Erfahrung bringen. Neben zahlreichen Exponaten aus mehr als einem Jahrhundert lernten die Studierenden Fakten zu August Horch, dem Ursprung der „Vier Ringe“ – der Zusammenschluss zur Auto Union (DKW, Audi, Horch und Wanderer) sowie zum geschichtlichen Hintergrund mit der Volkswagen AG.

Aus Sicht der Exkursionsteilnehmer war der Tag hinter den sonst verschlossenen Werkstoren der AUDI AG ein voller Erfolg. Der ATE dankt den Verantwortlichen für die äußerst interessante Exkursion und die von Audi gebotene Möglichkeit, hinter die Werktüren zu schauen und sich mit Mitarbeitern der AUDI AG auszutauschen.

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ATE bei Siemens Healthcare, Forchheim | Juni 2014

Bericht: Falk Brauer (ATE), B.Sc.-Studierender Medizintechnik

In Forchheim entwickelt und fertigt Siemens hauptsächlich Computertomographen und Angiographiegeräte, somit befindet sich dort eine der größten Produktionsstäten von Siemens Healthcare. Von der Bestellung bis zur Auslieferung der Computertomographen erfolgt alles in Forchheim – für alle Kunden weltweit. Die Fertigung teilt sich das Werk mit einem vergleichbaren Werk in China und einem kleineren in Brasilien. Am 05. Juni 2014 erhielten Studierende und Alumni der Technischen Fakultät einen Einblick in die neuesten Entwicklungen.

Die 22 Teilnehmer, darunter auch wieder einige Alumni, erhielten zunächst im Showroom einen kenntnisreichen Überblick über die aktuelle Produktpalette der Siemens-Computertomographen. Vor allem das neue Flaggschiff, der Somatom Force – ein Dualsource-CT, über dessen Besonderheiten wir im Laufe der Exkursion noch im Detail informiert wurden – war sehr imposant.

Im Anschluss hieß uns Dr.-Ing. Peter Hackenschmied, Vice President der BU Computed Tomography und Vorstandsmitglied des ATE, herzlich willkommen und gab eine grundlegende Einführung in die Funktionsweise eines Computertomographen. Daraufhin gab Entwicklungsleiter Dr. Eichenseer einen fundierten Einblick in die Arbeit des Detektorcenters. Die Teilnehmer erfuhren dabei, wie solch ein Entwicklungsprozess der Detektoren, beginnend bei der „Wunschliste“, dem Lastenheft des Produktmanagers, über die Validierung bis hin zur endgültigen Freigabe des Produkts abläuft.

Es folgte eine Werksführung durch die Montage- und Prüfungsabteilung. Beeindruckend ist die enorme Planungsleistung, um eine Lieferzeit von nur vier bis fünf Wochen zu realisieren. Dabei dauert die eigentliche Montage und Systemintegration im Schnitt nur zehn Tage.

Der Besuch bei Siemens Healthcare in Forchheim war beeindruckend und hat gezeigt, dass Siemens als potentieller zukünftiger Arbeitgeber für Studenten unserer Technischen Fakultät auch im der Bereich Medizintechnik ein tolles Arbeitsumfeld mit vielen Möglichkeiten bietet.

Der ATE dankt Siemens Healthcare (Forchheim), insbesondere Dr.-Ing Peter Hackenschmied für die Einladung und die Organisation des Besuchs, sowie allen weiteren beteiligten Siemens-Mitarbeitern für die freundliche Aufnahme und die spannenden Einblicke.


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ATE bei der Wieland-Werke AG, Vöhringen (Iller) | Mai 2014


Bericht: Martina Koch, Master-Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

Der Schwerpunkt der Hauptproduktion der Wieland-Werke AG in Vöhringen (Iller) liegt bei der Verarbeitung von Kupfer und Kupferlegierungen. Diese werden durch Strang- oder Kokillenguss gegossen und anschließend durch Pressen, Ziehen und Walzen zu Halbzeugen wie Rohren, Drähten, Blechen u.v.m. für Elektronik, Bauwesen und Kälte- und Klimatechnik weiterverarbeitet. Die Wieland-Gruppe hat neben den Standorten in Deutschland außerdem weltweit Produktionsstätten, zum Beispiel in den USA, Singapur und Indien.

Nach freundlicher Begrüßung mit kurzer Einführung in die Geschichte des Unternehmens durch Personalreferent Jörg Krimbacher und anschließendem Mittagessen in der Kantine, wurden die Exkursionsteilnehmer von Dr. Andrea Käufler und Dr. Dragoslav Vucic über das Kilometer lange Werksgelände geführt. Besondere Schwerpunkte der Besichtigung waren das direkte und indirekte Strangpressen von Stangen, Drähten und Rohren, sowie das Warmwalzen von Platten und Bändern.

Die unterschiedlichen Verfahren wurden sachkundig anhand von Schaubildern und Anlagen erklärt. So konnte zum Beispiel beim Warmwalzen beobachtet werden, wie die noch rot glühende Bramme aus dem Ofen zur Walze hin transportiert wird und mit mehreren Durchläufen durch die Walze von ca. vier Metern auf eine Länge von ca. 50-70 m gewalzt wird. Anschließend wird die verzunderte Oberfläche durch Fräsen gereinigt, auf Schäden untersucht und durch Kaltwalzen auf die gewollte Dicke gebracht. Die so entstehenden Bänder werden entweder zu Blechen geschnitten oder auf Coils aufgerollt.

Die Exkursion zu den Wieland Werken in Vöhringen war beeindruckend und hat zudem einen sehr guten Überblick über die Prozessierung von Kupfer und seinen Legierungen gegeben. Studierenden der Technischen Fakultät empfiehlt sich das Familienunternehmen, auch aufgrund bestehender Kooperationen zu verschiedenen Lehrstühlen, als interessante Wahl für ein Praktikum, als Partner bei der Erstellung von Abschlussarbeiten – und womöglich als späterer Arbeitgeber.

Der ATE dankt der Wieland-Werke AG für die freundliche Aufnahme, insbesondere den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Jörg Krimbacher für den allgemeinen Überblick zur Wieland Gruppe und zu beruflichen Perspektiven sowie Dr. Igor Altenberger, Helga Hussy, Dr. Andrea Käufler und Dr. Dragoslav Vucic für die jederzeit spannende und kompetente Führung durch das Werk.

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ATE bei der Intego GmbH, Erlangen | Mai 2014


Bericht: Matthias Werblinski, Master-Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

Die Intego GmbH ist ein mittelständisches Technologie-Unternehmen im Bereich Systemlösungen für individuell gefertigte Kameraprüfsysteme. 1999 gegründet, beschäftigt Intego ca. 50 Mitarbeiter. Die Branchenschwerpunkte des Unternehmens und seiner Tochterfirma Intego Vision Systems Asia Pte Ltd, Singapur liegen bei der Fertigung von Solarwafern, -zellen und –modulen, in der Automobilindustrie und der Medizintechnik.

Geschäftsführer und Mitgründer der Intego GmbH Dr.-Ing. Thomas Wagner begrüßte die 20 teilnehmenden Studierenden der Technischen Fakultät Erlangen persönlich. Nach einer Präsentation mit generellen Einblicken in die Produkte und Systeme des Unternehmens besichtigten die Teilnehmer den Fertigungsablauf, von der Anlieferung der Prüfteile über das Labor und die digitale Konstruktion des fertigen Systems bis hin zur mechanischen und elektronischen Fertigstellung verschiedener Systemlösungen. Fachspezifische Fragen bezüglich der Elektronik, Elektromechanik oder der digitalen Datenverarbeitung wurden dabei freundlich und kompetent beantwortet.

Im Anschluss stellte Dr.-Ing. Wagner anhand eines Beispiels aus der digitalen Bildverarbeitung in Grundzügen die hausinterne Software „Inspector“ vor, die basierend auf einer grafischen Benutzeroberfläche eine optimierte modulare Entwicklung des Layouts der Prüfsysteme ermöglicht. In der anschließenden, angeregten Diskussion kamen neben fachlichen Themen auch die Wachstumspolitik und die mittelfristige Marktorientierung der Intego GmbH zur Sprache. Herrn Wagner – selbst ehemaliger Student und Promovend der Technischen Fakultät – gelang es dabei, den besonderen Reiz an einer Beschäftigung bei Intego zu vermitteln: Ein zentrales Element sei die Herausforderung für alle Mitarbeiter, bei jedem neuen Projekt mit viel Kreativität und in nahtloser Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen eigene Innovationen verwirklichen zu können. Ein kollegiales Umfeld und flache Hierarchien sorgten dabei für Teamgefühl und eine gute Arbeitsatmosphäre, die auch beim Firmenrundgang spürbar wurde.

Für Studierende und Absolventen der Technischen Fakultät und der Naturwissenschaftlichen Fakultät empfahl sich Intego insbesondere auch aufgrund der langjährig gewachsenen Verbindung zum Erlanger Fraunhofer-Institut IIS und zum Lehrstuhl für Mustererkennung als attraktiver Partner für Praktika, Studien- und Abschlussarbeiten.

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